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Hunde

Hunde sind die beliebtesten Haustiere überhaupt. Als treue Wegbegleiter stehen sie dem Menschen zur Seite. Sie trösten, beschützen und unterstützen sogar kranke und behinderte Menschen im Alltag. Hunde können aber noch viel mehr. So werden sie immer häufiger im Schutzdienst, Bergungsdienst oder aber als Suchhund beim Zoll eingesetzt. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass Hunde unwahrscheinlich lernfähig sind. Mit dem richtigen Training entwickelt sich eine ewig währende Vertrauensbasis zwischen Halter und Hund.
Hunde gibt es in unzähligen Rassen. Immer beliebter werden aber Mischlinge, denn sie gelten im Allgemeinen als unanfälliger für rassetypische Krankheiten und haben demnach eine höhere Lebenserwartung. Leider werden immer mehr Rassen überzüchtet. Die Folge: Krankheiten der Knochen, Gelenke und Organe. Oft kommen diese Überzüchtungen blind und taub zur Welt. Interessiert man sich für den Kauf eines Hundes, so sollte man sich zuvor beim Zuchtverband über den ausgewählten Züchter informieren. Massenzuchten sind zwar illegal, häufig aber nicht nachweisbar. Ein guter Züchter hat maximal zwei verschiedene Rassen zur Auswahl, eher aber nur eine, auf dessen Zucht und Charakterisierung er sich spezialisiert hat.
Eine tolle Alternative zum Züchter bietet das Tierheim. Auch dort kann man, wenn gewünscht, Welpen erhalten. Ebenso möglich ist der Kauf eines Hundes von Privat. Dabei spielt Menschenkenntnis eine große Rolle, denn viele Vorbesitzer verschweigen gravierende gesundheitliche oder aber psychische Probleme des Hundes. Das böse Erwachen kommt meist erst nach einigen Tagen oder Wochen, wenn die Hunde sich im neuen Heim eingelebt haben. Interessiert man sich für den Kauf eines Hundes, so sollte man sich vorher Gedanken machen, ob man diesen für zehn bis etwa 15 Jahre halten kann. Ein Welpe benötigt eine ausgiebige Erziehung, ein bereits ausgewachsener Hund kann, sofern er die Grundkommandos bereits erlernt hat, einfacher zu halten sein. Die Entscheidung für oder gegen einen ausgewachsenen Hund trifft man nach seinen ganz individuellen Lebensumständen. Nur, wer sich die Zeit nehmen kann, regelmäßig eine Hundeschule aufzusuchen, ist mit einem Welpen gut beraten. Generell sollte man sich immer vor Augen halten, dass sowohl Welpen als auch ausgewachsene Hunde bei Wind und Wetter raus müssen. Empfindlichen Menschen ist daher von einem Hund abzuraten. Möchte man in den Urlaub fahren, muss der Hund untergebracht werden, wenn man selbst ihn nicht mitnehmen kann. Viele Hundehalter wählen meist ein Reiseziel, zu dem sie ihre Hunde mitnehmen können. Andere wiederum entscheiden sich für eine Tierpension, oder geben den Hund bei Bekannten oder Verwandten ab. All diese Dinge sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes überlegen.