Katzen
Annähernd so beliebt in Deutschlands Haushalten
wie der Hund, sind Katzen. Sie eignen sich für Menschen, die es
eher ruhig mögen und sich nicht durchringen können, einen Hund bei
Minustemperaturen auszuführen. Katzen sind ruhige, eigensinnige
Tiere, die selbst entscheiden, wann sie ihren Dosenöffner kuscheln
wollen. Natürlich kann man auch mit Katzen – gerade mit Jungtieren
– ausgelassen spielen. Allerdings nur mithilfe von Katzenangeln,
Laserpointern oder dergleichen. Während man gegen einen Hund ein
Wettrennen starten, ihn mit ganzem Körpereinsatz zum Spiel
auffordern kann, sind Katzen eher zurückhaltend und wollen ihren
Dosenöffner nicht anspringen und sich schubsen lassen, um dann
wieder in „Angriffsposition“ zu gehen. Katzen sind ruhige und
beruhigende Hausgenossen. Das Schnurren von Katzen kann vor allen
Dingen Babys und Kinder beruhigen. Der Instinkt einer Katze ist
faszinierend. Sie spürt, wenn es ihrem Besitzer schlecht geht, legt
sich mitunter sogar auf seinen Körper oder dicht neben ihn und kann
durch ihre ausgeglichene Art tröstend wirken. Auch Katzen werden,
wie Hunde, als Therapiebegleiter eingesetzt. Besonders alten
Menschen tut das Halten einer Katze häufig gut. Diese alten
Menschen öffnen sich schneller, können Verantwortung übernehmen und
bleiben dadurch geistig fit und auch körperlich mobil. Während ein
Hund durch die nötigen Gassigänge für alte Menschen oft nicht mehr
tragbar ist, geben Katzen diesen Menschen Halt und eine Aufgabe,
die mitunter zu einer echten Herausforderung werden kann. Befasst
man sich ausgiebig mit dem Charakter der Katze, so kann auch sie
ein treuer Wegbegleiter für ein ganzes Katzenleben sein.
Katzen brauchen ihr ganz persönliches Revier und lassen sich nicht
gerne aus diesem herausnehmen. So macht es Sinn, jemanden zum
Füttern zu beauftragen, wenn ein Urlaub ansteht. Eine Katzenpension
bietet zwar eine gute und artgerechte Alternative, dennoch fühlt
sich die Katze im eigenen Revier noch am wohlsten. Und besonders
Freigänger können zu Hause von einer vertrauten Person rein- und
rausgelassen werden und müssen nicht auf ihren Luxus des eigenen
Gartens oder Waldes verzichten.
Katzen sind die günstigere Alternative zu Hunden. Im Allgemeinen
sind die Kosten für Kastration und Futter geringer, als bei einem
weitaus größeren Hund. Auch Steuern fallen für Katzen nicht an und
somit greifen besonders Menschen, die weniger Geld haben und
dennoch nicht auf ein Haustier verzichten möchten, auf eine Katze
zurück. Doch auch vor der Anschaffung einer Katze muss man zuvor
Kosten für Impfungen, Kastration, Chip, Wurmkur und mögliche
Operationen durch Verletzungen einkalkulieren. Da kommen unter
Umständen schnell einige hundert Euro zusammen. Dies sollte man
bedenken.