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Tierklinik
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Tierklinik

Stehen aufwändige und schwerwiegende Operationen an, die der vertraute Tierarzt aufgrund fehlender Geräte nicht durchführen kann, so bleibt nur noch der Gang in eine gute Tierklinik. Nicht nur große Tiere, wie Pferde, werden in einer solchen operiert und behandelt. Auch Hunde, Katzen und Kleintiere müssen das eine oder andere Mal in die Tierklinik gebracht werden. Einige Krankheitsbilder können nur in einer solchen Tierklinik behandelt werden. Die Möglichkeiten, die eine Tierklinik zum Behandeln und Operieren hat, sind im Vergleich zum örtlichen Tierarzt erheblich besser. Die Gerätschaften sind spezieller, oft sogar hochwertiger und moderner, als beim bekannten Tierarzt. Schwerwiegende Erkrankungen müssen daher in einer Tierklinik behandelt werden. Wie bei Tierärzten der Fall, sind auch Tierkliniken auf verschiedene Gebiete spezialisiert. Ähnlich, wie in einem Krankenhaus für Menschen, befinden sich auch in einer Tierklinik verschiedene Stationen. Während Spezialisten sich um die nötigen Röntgenaufnahmen kümmern, wird einige Gebäudeteile weiter bereits der Operationssaal vorbereitet. Auch in einer Tierklinik nimmt sich ein ganzes Team von operierenden Ärzten, Tieranästhesisten und Pflegern einem einzelnen Tier an, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. In einigen Städten Deutschlands gibt es sogar Krankenwagen für Tiere, welche Hund und Katze, Kleintier und Reptil in die nächste Tierklinik bringen, wenn die notwendig ist. Durch die gehobene und moderne Ausstattung, bietet die Tierklinik wesentlich größere Chancen, ein schwerkrankes Tier wieder gesund zu kriegen. Nach umständlichen Operationen bietet die Tierklinik zudem „Krankenzimmer“ in Form von Zwingern und Käfigen für die frisch operierten Tiere an, in denen diese sich ausgiebig erholen können. Zeitgleich werden diese Tiere vom fachlich versierten Personal und, wenn nötig, mit Geräten überwacht. Aufwändige Operationen von Gelenken, wie zum Beispiel bei einer Hüftgelenks- Dysplasie, werden ausschließlich in einer Tierklinik durchgeführt. Ähnlich wie bei einem Menschen, können Tierärzte in einer Tierklinik auch Haustieren künstliche Gelenke einsetzen. Ist ein Tier erkrankt, so bleibt dem Halter oft nichts Anderes übrig, als die Kosten für die Tierklinik zu übernehmen. Dies sollte jedem vor der Anschaffung eines Haustieres bewusst sein. Denn ab und zu kann es vorkommen, dass ein Besuch der Tierklinik unumgänglich wird.
In einer Tierklinik passiert aber noch viel mehr. Die Tiermedizin entwickelt sich mithilfe von Unikliniken weiter, da dort die neuesten Methoden und Medikamente getestet und eingesetzt werden können. So ist es in der Tierklinik möglich, sämtliche Tiere mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft wieder zu gesunden und zufriedenen Haustieren zu machen. Wohnt man in der Nähe einer Tierklinik, so kann man diese auch anstelle eines Tierarztes für Routineuntersuchungen und dergleichen aufsuchen.